Der preisbereinigte Rückgang des BIP in den vergangenen drei Jahren wirkt sich im Mittelstand deutlich aus.
Aktuell wird in allen Häusern vehement gespart. Führung im Mittelstand heißt heute: Geschwindigkeit, Experimentieren, Kooperationen, Erlös- und Kostendruck sowie permanente Veränderung gleichzeitig zu managen.
Bei alledem arbeiten die Teams oft nebeneinanderher anstatt miteinander. Impulse scheitern an der Finanzierbarkeit. Das Ziel gerät manchmal aus dem Blick.
Hier setzt OKR an.
Objectives and Key Results (OKRs) sind eine bewährte Methode der Zielvereinbarung, die eine Strategie flexibel in messbare Ergebnisse übersetzt. Für Geschäftsführende, Markt- und Organisationsverantwortliche bedeutet das:
weniger operative Hektik, mehr strategische Wirksamkeit.
Entscheidender Startpunkt ist die gemeinsame Zielsetzung, des ganzen Hauses oder auch im ersten Schritt in einzelnen Teams. Die Methode der OKRs setzt die erarbeitete Strategie um. Sie hilft das Team wachzuhalten, motiviert zu halten, offen für neue Entwicklungen zu bleiben und es durch sich permanent verändernde Marktentwicklungen zu steuern.
1. Fokus auf das Wesentliche – obwohl es überall gleichzeitig dringende Baustellen gibt
2. Flexibilität und Anpassung – in Einklang mit publizistischem Anspruch
3. Transparenz – sorgt für Sicherheit bei Inhabern und Belegschaft
4. Ehrgeiz – OKR ist manchmal ein Kulturbruch
OKRs sind ein Führungs- und Steuerungssystem. Richtig implementiert, schaffen sie Klarheit im Komplexen – dort, wo Produktqualität auf wirtschaftlichen Druck trifft.
Die Frage ist nicht, ob Sie Ziele haben. Das haben alle. Sondern:
OKR verändert Ihre Kultur, getreu dem etwas abgewandelten Motto von Bill Clinton, „It´s the economy, stupid“. Abgewandelt auf Basis der Feststellung des amerikanischen Managementberaters Ford Harding „Culture eats strategy for breakfast.“ (Harding, Ford: Rain Making: Attract New Clients No Matter What Your Field, 1989).
Lassen Sie Kultur Ihre Strategie unterstützen.
Markus Ruppe